„Kannst du machen, ist halt kacke!“ Richtig Feedback geben

Feedback geben

Wie kann ich richtig Feedback geben? Diese 3 Tipps helfen!

„Kannst du machen, ist halt kacke!“ – So geht Feedback geben NICHT!

Deine Mitarbeiter wünschen sich – wie alle Menschen in einem sozialen Gefüge –, anerkannt und wertgeschätzt zu werden. Daher solltest du ihnen regelmäßig Feedback geben und über die Leistung und das Verhalten deiner Mitarbeiter sprechen. Dabei geht es nicht darum, ihnen Honig ums Maul zu schmieren. Denn schließlich bist du auch für die Entwicklung deiner Mitarbeiter verantwortlich. Dazu gehört nicht nur, dass du ihnen mitteilst, was dir gefallen hat und wo du Verbesserungspotential siehst. Auch ganz konkrete Ziele bis zum nächsten Gespräch solltest du (am besten gemeinsam) festlegen. Auf diesem Wege unterstützt du nicht nur die persönliche Entwicklung des Mitarbeiters, sondern kannst auch Unternehmensziele gezielter anpacken.
Umso wichtiger ist es, die Fettnäpfchen, die ein Feedback-Gespräch mich sich bringen kann, zu umschiffen und einige Kommunikationstricks zu beherzigen. Daher habe ich für dich 3 Tipps für ein gelungenes Feedback-Gespräch zusammengestellt:

 

1. Regelmäßige Feedback-Termine

Die meisten Führungskräfte geben ihren Mitarbeitern zu wenig Rückmeldung über deren Arbeitsleistungen. Zum einen erkennen sie nicht den Sinn dahinter, ihren Mitarbeitern regelmäßig Feedback zu geben. Zum anderen werden oft Gründe wie die Angst vor Konflikten oder die fehlende Zeit für Mitarbeitergespräche angegeben. Entsprechend solltest du Zeiten, zu denen du Feedback gibst, ganz bewusst einplanen. Sich ein Mal im Jahr für eine halbe Stunde zusammenzusetzen, reicht allerdings nicht aus. Ich empfehle längere Gespräche (mindestens eine Stunde) quartalsweise zu führen. Dann kannst du auch kurzfristige Ziele besprechen. Damit ist es allerdings noch nicht getan. Außerdem solltest du immer wieder kurze Zwischengespräche mit deinen Mitarbeitern führen. Das kann nach Abschluss eines Projektes erfolgen oder im Rahmen wöchentlicher Meetings. Wenn du auf diese Weise eine „Feedback-Routine“ etabliert hast, werden die Gespräche auch für deine Mitarbeiter selbstverständlich und nicht zum Austragungsort für Konflikte.

 

2. Führe ein Gespräch, kein Monolog

Frage deinen Mitarbeiter zu Beginn des Gesprächs, wie es ihm geht, womit er zufrieden ist und was er sich im Rahmen seiner Aufgaben und innerhalb des Unternehmens wünscht. Höre ihm aufmerksam zu, gehe aber nicht zu ausführlich auf die Antworten ein. Beschränke dich stattdessen zunächst darauf, das Gehörte ohne Wertung wiederzugeben. Auf diese Weise signalisierst du deinem Gegenüber, dass du ihn und seine Meinung gehört hast und respektierst. Erst dann gibst du ihm Rückmeldung und erläuterst deine Sicht auf die Dinge. Nun könnt ihr gemeinsam Ziele festlegen, die bis zum nächsten Feedback-Gespräch erreicht werden sollen. Hierbei ist wichtig, dass du dem Mitarbeiter auch deine Ziele und die des Unternehmens mitteilst. So kann er seine Position besser einordnen und ein Bild vom großen Ganzen erhalten. Bitte deinen Mitarbeiter am Ende des Gesprächs ebenfalls um Feedback. Damit untermauerst du nicht nur das Interesse an seiner Meinung, sondern erhältst auch selbst die Chance, dein eigenes Verhalten zu reflektieren.

 

3. Bleibe konkret

Der Ton macht die Musik – daher solltest du bereits in der Vorbereitung auf das Feedback-Gespräch genau überlegen, wie du deine Kritikpunkte formulierst. Denn mit welchen Worten du das Feedback gibst, hat unmittelbaren Einfluss darauf, ob dein Mitarbeiter sich deine Worte zu Herzen nimmt. Dabei ist es wichtig, dass du konkret benennst, was die gefallen hat und wo du noch Potential siehst.
Nutze hierfür den „Feedback-Burger“. Dazu beginnst du mit einer positiven Rückmeldung, kannst dann anbringen, welche Verhaltensänderung oder Leistungsverbesserung du dir wünschst, bevor du mit weiteren lobenden Worten das Feedback abschließt. Bleibe dabei immer bei deiner Sichtweise, indem du „Ich-Botschaften“ aussendest. Damit verdeutlichst du deinen subjektiven Standpunkt und schaffst einen Raum, um eventuelle Missverständnisse aus der Welt zu räumen.

Du solltest deinen Mitarbeitern regelmäßig, respektvoll und konkret Feedback geben. So schaffst du ein klares, vertrauensvolles Arbeitsverhältnis, in dem niemand im Unwissenden gelassen wird. Und das wird sich in der Motivation und den Leistungen deiner Mitarbeiter widerspiegeln.

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