Mompreneur: So klappt die Gründung mit Kind

gründen aus Arbeitslosigkeit

Du willst als Mama dein eigenes Business auf die Beine stellen? Endlich unabhängig arbeiten und die Work-Life-Balance selbst in die Hand nehmen? Dann mache dich jetzt als Mompreneur selbstständig! Was es mit diesem Begriff auf sich hat, welche Vorteile du als Mompreneur genießt und welche Tipps ich dir dabei mit auf den Weg gebe, erfährst ich in diesem Blog-Artikel.

 

Was ist eine Mompreneur?

Darum solltest du dich als Mompreneur selbstständig machen

Mamas sind hervorragende Gründerinnen

4 Tipps für Mompreneure

 

Was ist eine Mompreneur?

Der Begriff Mompreneur ist eine Zusammensetzung aus den Wörtern „Mom“ und „Entrepreneur“ – also eine Mutter, die Unternehmerin mit eigenem Business ist. Das erste Mal tauchte dieser Begriff 1996 auf, als Patricia Cobe und Ellen Parlapiano ihr Buch „Mompreneurs: A Mother’s Practical Step-by-Step Guide to Work-at-Home Success“ veröffentlichten. Wie immer hat es einige Zeit gebraucht, bis sich dieser neue Begriff auch in Deutschland durchgesetzt hat. Inzwischen gibt es aber eine ganze Reihe von Netzwerken für selbstständige Mütter und entsprechende Unterstützungsmöglichkeiten.

Lass dich auch gern von mir unterstützen. In einem kostenlosen Erstgespräch finden wir gemeinsam heraus, wie du deinen Traum vom eigenen Business angehen kannst.

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Darum solltest du dich als Mompreneur selbstständig machen

In einem klassischen Angestelltenverhältnis ist es in der Regel eher schwierig, Kinder, Haushalt und Beruf unter einen Hut zu bringen. Bei vielen Müttern fangen schon nach der Elternzeit die Zweifel an. Wie möchte ich mich beruflich weiterentwickeln? Kann und will ich noch zurück in den Vollzeitjob oder entscheide ich mich für die Teilzeitvariante und nehme weniger Verantwortung und Perspektiven in Kauf?

Feste Arbeitszeiten und die Betreuungszeiten in den Kitas sind oft nur schwer miteinander zu vereinbaren. Mütter finden sich dann schnell in einer Dilemma-Situation wieder: Sie möchten zwar gerne viel Zeit mit ihren Kindern verbringen, aber wollen oder können nicht „nur“ Hausfrau sein. Einige Mompreneurs haben schon lange den Traum vom eigenen Business geträumt und durch die Elternzeit die Möglichkeit bekommen, diesen Traum in Angriff zu nehmen.

Es gibt viele Gründe, sich als Mutter selbstständig zu machen. Durch meine Kundinnen weiß ich, dass der häufigste Grund in der Vereinbarkeit von Familie und Karriere liegt. Denn wenn du selbst die Chefin bist, bestimmst nur du, was, wie lange und wie viel du arbeitest. Die Arbeitszeiten und Abläufe lassen sich als Mompreneur flexibel an den Familienalltag anpassen. Zudem wirkt sich die selbstbestimmte Arbeit auch erheblich auf deine Stimmung aus, da du endlich das arbeiten kannst, was dich erfüllt. Und das weiß jede, die mal ein Kind bekommen hat: Ist die Mama glücklich, ist es das Kind auch.

Egal, welche Gründe für dich als Mompreneur ausschlaggebend sind: Mit meiner kostenlosen Checkliste zur erfolgreichen Gründung erleichterst du dir den Schritt in die Selbstständigkeit – damit die Gründung nicht in die Hose geht.

 

Mamas sind hervorragende Gründerinnen

Mit dem Tag der Geburt deines Kindes wirst du nicht nur Mutter, sondern auch eine unglaubliche Multitasking- und Zeitmanagement-Expertin. Sicher hast du auch schon mal von jemandem ohne Kinder die Frage gestellt bekommen: „Wie schaffst du das alles nur in dieser Zeit?“ Die Antwort ist leicht: Einfach weil es muss! Es ist schon ein paradoxes Phänomen: Gerade wenn man über wenig Zeit verfügt, schafft man umso mehr. Als Mama bleibt einfach kein Raum für Prokrastination. Das ist ein großer Vorteil, wenn du dich für eine Selbstständigkeit entscheidest.

Zudem hast du mit deinem Kind einen wunderbaren Motivator an deiner Seite. Denn natürlich ist der Gründungsprozess kein Spaziergang. Hast du mal einen schlechten Tag oder etwas klappt nicht gleich, wie du es dir wünschst, reicht ein Blick ins Kinderbett und du weißt, wofür du all das tust. Das muss der Grund dafür sein, dass Mama-Gründerinnen so einen unbändigen Willen haben, der sie nicht vom Weg abkommen lässt.

 

4 Tipps für Mompreneure

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Mütter sind tolle Planungstalente und Meisterinnen der Organisation. Leider vergessen sie sich dabei manchmal selbst. Auf lange Sicht geht das auch beim Gründungsvorhaben nicht gut. Daher habe ich hier 4 ganz spezielle Tipps für Mompreneure zusammengestellt.

1. Setze Grenzen

Zugegeben: Diesen Tipp können sich auch Angestellte zu Herzen nehmen. Doch gerade Mompreneuren, die im Homeoffice arbeiten, fällt es oft schwer, Grenzen zwischen dem Beruflichen und dem Privaten zu ziehen. Ich bin ganz ehrlich: Auch mir ist das in der Anfangszeit nicht immer leichtgefallen. Doch wenn du beginnst, penibel darauf zu achten, nach Feierabend, am Wochenende und im Urlaub das Postfach und das Geschäftshandy zu ignorieren, wirst du schnell spüren, wie gut dir und deiner Familie diese Grenze tut.

 

Gleichzeitig solltest du dafür sorgen, dass in deiner Arbeitszeit wirklich nur Arbeit stattfindet. Anfangs braucht es etwas Geduld, bis du feste Zeiten gefunden hast, an denen du ungestört arbeiten kannst. Ist das Kind in der Kita oder macht es Mittagschlaf, kannst du dich ganz deiner Arbeit widmen. Viele Mompreneure widmen sich ihrer Selbstständigkeit auch gern nochmal am Abend, wenn die Kleinen schlafen.

Übrigens können kleine Kinder auch schon gut verstehen, wenn die Mama ungestört arbeiten muss – auch wenn der Esstisch plötzlich zum Arbeitsplatz wird.

 

2. Mache dir einen guten Plan

Kunden akquirieren, Webseite erstellen, Aufträge abarbeiten und Rechnungen schreiben – als selbstständige Mutter kommt neben den üblichen To-dos eines jeden Unternehmers noch vieles mehr hinzu. Du kümmerst dich auch um die Kinder und den Haushalt, sprichst dich mit deinem Partner ab und erledigst private Termine. Hier und da eine Aufgabe für später zu notieren, artet dann schnell in einer unübersichtlichen Zettelwirtschaft aus.

Besorge dir daher schon möglichst früh ein schönes Whiteboard oder ein digitales Tool wie z. B. Trello, mit dem du alle Aufgaben für die Woche und den Monat – beruflich und privat! – festhältst. Du kannst auch mit Farben arbeiten. Business-To-dos sind z. B. gelb, Kindertermine grün, Haushaltsaufgaben blau und Zeit für dich rot. Bitte plane wirklich auch Zeit für dich und gemeinsame Paarzeit fest in deinen Plan mit ein! So verhinderst du, dass du im Unternehmens- und Alltagsstress zu kurz kommst – und am Ende die ganze Familie darunter leidet.

3. Behalte dein Ziel im Blick

Mit deinem Wochen- und Monatsplan hast du schon einen guten Überblick gewonnen. Wichtig ist aber auch, dass du deine langfristigen Ziele nicht aus den Augen verlierst. Denn wer immer nur von Woche zu Woche, von Monat zu Monat lebt, kommt nicht weit. Denke daher größer und setze dir auch Ziele für das Quartal und auch schon für das gesamte Jahr. Hier kannst du schön mit einem Moodboard arbeiten und deine Ziele visualisieren. Hängst du diese Collage über deinen Schreibtisch, wirst du deine Ziele immer im Blick haben. Das kann dir gerade bei großen Entscheidungen eine gute Hilfe sein, indem du dich immer fragst, welche Option dich deinen langfristigen Zielen näherbringt.

4. Lass dir helfen

Viele Mütter haben das Gefühl, alles allein machen zu müssen, weil niemand es so kann wie sie selbst. Doch da muss ich dich von deinem hohen Ross stoßen: Du kannst sicher vieles gut, aber einiges können andere bestimmt noch besser. Schließlich kann niemand Experte für alles sein. Schau genau hin, welche Aufgaben du gern erledigst. Die To-dos, die du nur widerwillig machst, weil sie gemacht werden müssen, kannst du abgeben – ganz egal, ob eine Haushaltshilfe den Wohnungsputz übernimmt, eine virtuelle Assistentin die Kundenbetreuung macht oder ein Marketingexperte die Social-Media-Aktivitäten managt. Auch du hast nur 24 Stunden pro Tag – nutze sie klug!

Du möchtest dich auf deinem Weg als Mompreneur unterstützen lassen und mit einem Profi an deiner Seite in die Selbstständigkeit starten? Dann lass uns darüber sprechen und buche dir gleich ein kostenloses Erstgespräch bei mir:

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