Die Freiheiten der Selbstständigkeit – als virtuelle Assistenz auf Bali

Nicole Virtuelle Assistenz

Seit Beginn der Pandemie erfreut sich die Welt der Online-Selbstständigkeiten großen Zuwachs. Vor allem der Bereich der virtuellen Assistenz wird immer beliebter. Verständlich, da eine Selbstständigkeit als virtuelle Assistenz sehr viele Freiheiten mit sich bringt. Freie Zeiteinteilung und Vereinbarkeit mit Familie und Freizeit, Homeoffice oder die Arbeit mit auf Reisen nehmen, sein eigener Chef sein und nur mit Kunden arbeiten, mit denen es wirklich passt. Das klingt für viele verlockend!

So auch für Nicole Gombert, die sich mit ‘sistant vor 3 Jahren auf diesen Weg begeben hat. Ursprünglich aus dem Rheinland, lebt sie nun seit über 2 Jahren in ihrer Wahlheimat Bali (Indonesien) und bestreitet von dort ihren Alltag als virtuelle Assistentin. Ihren Fokus legt sie auf Instagram- & E-Mail-Marketing für Personal Brands. Wie sie das macht und was bei einem Leben als digitale Nomadin wichtig ist, erzählt sie uns in diesem Gastbeitrag.

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Selbstständigkeit als virtuelle Assistenz – Arbeiten auf Reisen

Digitale Nomadin im Nebenberuf

Reisen mit deinem Online-Business

Der Alltag als virtuelle Assistenz auf Bali

Die Vorteile digitaler Nomaden

Die Nachteile digitaler Nomaden

Selbstständigkeit – eine Herausforderung, die weit über den Job hinausgeht

Über Nicole Gombert

Selbstständigkeit als virtuelle Assistenz – Arbeiten auf Reisen

Die virtuelle Assistenz bietet viele Freiheiten, unter anderem die der Ortsunabhängigkeit. 30 Tage Urlaub im Jahr, um reisen zu können, waren mir einfach nicht mehr genug, um die Welt zu sehen. Daher war ich überglücklich, mit der virtuellen Assistenz eine Selbstständigkeit gefunden zu haben, die ich einfach überall mit hinnehmen kann – eine stabile Internetverbindung vorausgesetzt.

Digitale Nomadin im Nebenberuf

Um auf Nummer sicher zu gehen, bin ich damals nebenberuflich gestartet und konnte mir so erstmal 6 Monate lang eine Grundlage schaffen und mich in diese neue Welt der Selbstständigkeit und des Online-Business einfinden. Das erklärte Ziel war es aber von Anfang an, für längere Zeit nach Bali zu gehen. Gerade Bali bietet eine große Szene an digitalen Nomaden, etliche Coworking Spaces und Internet zum Arbeiten in jedem Café. Perfekt also, um als digitale Nomadin zu starten!

Reisen mit deinem Online-Business

Wenn du also überlegst, gemeinsam mit deinem Online-Business auf Reisen zu gehen, solltest du folgende Dinge beachten:

  • Möchtest du in abgelegene Orte reisen oder dorthin, wo es bereits viele andere digitale Nomaden gibt?
  • Suche dir Ziele aus, in denen stabiles Internet gegeben ist
  • Sei bereit, dich regelmäßig neuen Gegebenheiten anzupassen und dabei deine Arbeitsleistung stabil zu halten
  • Organisiere dich gut, aber bleibe flexibel
  • Bereite dich vor: Impfungen, Reisepass, internationaler Führerschein, Auslandskrankenversicherung, aus Deutschland abmelden oder nicht? Möchtest du ggf. dein Business woanders anmelden?

Der Alltag als virtuelle Assistenz auf Bali

Mittlerweile habe ich über 2 Jahre auf dieser schönen Insel verbracht, viele Kolleg*innen getroffen, tollen Austausch erlebt, ja sogar Jobs aus diesen Netzwerken bekommen. Mein Alltag besteht daraus, morgens zu entscheiden, wo ich heute arbeiten möchte und dann loszulegen. Mindestens ein Tag in der Woche ist komplett arbeitsfrei. Ich starte gerne morgens und mache dann am Nachmittag Feierabend. Aber abgesehen von diesem groben Rahmen, den ich mir in meiner Selbstständkeit als virtuelle Assistenz selbst vorgebe, habe ich keinen festen Alltag. Zu Beginn jeder Zusammenarbeit kommuniziere ich ganz offen, dass ich nicht in Deutschland lebe und dass es einen Zeitunterschied von 6-7 Stunden gibt. Bisher war das für niemanden ein Problem. Denn solange ich für Meetings via Zoom verfügbar bin und meine Arbeit ordentlich erledige, spielt es am Ende keine Rolle, wo ich mich befinde.

Die Vorteile digitaler Nomaden

Als Ortsunabhängige mit Online-Business steht mir die Welt quasi offen. Ich kann jederzeit meinen Standort wechseln, die Welt erkunden oder Zeit zuhause bei Freunden und Familie verbringen. Ich kann mir Zeit lassen, die Orte, an denen ich mich aufhalte, ohne Eile zu erkunden und so richtig tief in das Leben vor Ort eintauchen. So kommt es, dass ich die Insel in 2,5 Jahren praktisch erst einmal verlassen habe, um für 10 Tage nach Sumatra (ebenfalls Indonesien) zu fliegen. Bali hat einfach so viel zu bieten und es gibt immer noch genug Orte & Inseln in Indonesien, die ich erkunden möchte. Unterwegs trifft man viele Gleichgesinnte, Selbstständige und Reisende. Es ist unglaublich, welche tollen Verbindungen entstehen können, wenn man sich plötzlich mit Menschen umgibt, die die gleichen Ziele und Visionen haben. Es bereichert und inspiriert ungemein. Es setzt Energie und Kreativität frei.
Man bestimmt seinen Alltag plötzlich ganz alleine, d. h. kein stures Absitzen von 9 Uhr bis 17 Uhr mehr. Stattdessen wird die Arbeit dann erledigt, wenn sie anfällt. Du möchtest morgens erstmal Yoga machen, surfen oder einfach ausschlafen? Kein Problem! Du möchtest um 7 Uhr schon anfangen und dafür nur bis 14 Uhr arbeiten? Auch kein Problem. Du arbeitest gerne nachts? Auch das ist völlig in Ordnung.

Die Nachteile digitaler Nomaden

Gerade wenn man viel reist und viel erkunden will, kann einem schnell ein Zuhause, ein Rückzugsort fehlen. Einen Alltag gibt es nicht. Strukturen gibt es nicht. Man muss lernen, sich diese Strukturen selbst zu schaffen. Die hohe Kunst ist es, Struktur zu schaffen, die trotzdem noch Freiraum lässt. Auch die ganzen Einflüsse, die man auf Reisen bekommt, müssen verarbeitet werden und dürfen nicht von der Arbeit für Kunden ablenken. Man muss sich vorab um viel kümmern, Entscheidungen treffen und oft lange Zeit auf Freunde und Familie aus der Heimat verzichten. Man lernt ständig neue Menschen kennen, es fehlt aber oft an langfristigen Begegnungen, sodass man sich ggf. irgendwann einsam fühlt. Auch das Arbeitsequipment ist langfristig auf ein Minimum reduziert. Es muss ja transportierbar bleiben.
Digitalen Nomaden wird oft nachgesagt, einfach dauerhaft im Urlaub zu sein. Das kann ich definitiv nicht bestätigen, denn auch wir müssen irgendwie unsere Brötchen verdienen. Das geschieht über unsere Selbstständigkeit, in die wir selbstverständlich wie jeder andere Selbstständige auch viel Zeit und Arbeit stecken. Denn wenn eins klar ist: Wenn wir aufhören zu arbeiten, endet auch unsere Freiheit und unsere Reise ganz schnell. Und das gilt es zu vermeiden.

Selbstständigkeit – eine Herausforderung, die weit über den Job hinausgeht

An der Selbstständigkeit begeistern mich viele Dinge. Neben den oben genannten Freiheiten, die ich ausleben kann, bringt es noch eines mit sich: Wachstum. Als Selbstständige muss ich mich regelmäßig mit mir selbst auseinandersetzen. Mit meinem Business. Mit den Aufgaben, die ich für Kunden erledige. In allen Bereichen lerne ich regelmäßig dazu, bilde mich weiter. Dafür muss ich ganz schön oft die so bequeme Komfortzone verlassen. Das fällt manchmal leicht, manchmal überhaupt nicht. Das ist auch definitiv etwas, das die Selbstständigkeit mit dem Reisen gemeinsam hat. Neues entdecken, neugierig bleiben, Komfortzonen verlassen.

Über Nicole Gombert

Nicole Gombert virtuelle AssistenzNicole ist virtuelle Assistentin, die sich auf den Bereich Instagram-Marketing und E-Mail-Marketing für Personal Brands spezialisiert hat. Gerade ist die Warteliste für ihr neues Instagram-Coaching online gegangen, das im Oktober startet. Via Instagram gibt sie dir einen Einblick in ihren Alltag als virtuelle Assistentin auf Bali.

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